Input von Düzen Tekkal zum Positionspapier „Deutschland 2025 – was uns zusammenhält“

Wir freuen uns sehr, dass die Vorsitzende von Háwar.help, Düzen Tekkal, auf die Initiative von Jens Spahn gemeinsam mit 60 Abgeordneten aus Bundestag und Landtagen als Unterstützerin von CDU2017, über das Positionspapier „Deutschland 2025 – was uns zusammenhält“ für den Themenbereich Integrations- und Identitätsfragen ihren Input zusteuern durfte. Die gemeinsame Diskussion mit unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Kanzleramtschef Peter Altmaier und Generalsekretär Peter Tauber über mögliche Inhalte des Wahlprogrammes für die Bundestagswahl 2017 in dieser leidenschaftlichen Runde waren sehr konstruktiv und erhellend.

Düzen Tekkal: In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland eines der beliebtesten Einwanderungsländer der Welt ist, müssen wir das Zusammenleben neu organisieren und brauchen ein Integrationsministerium, dass über Lippenbekenntnisse und Willkommenskultur hinaus geht. Die Frage der eigenen und hiesigen Identität, unserer Kultur, wer wir sind, wo wir stehen, was wir wollen und was wir nicht wollen, treibt uns um wie keine andere gegenwärtig. Das müssen wir viel selbstverständlicher und selbstbewusster formulieren (lernen).

Michael Brand MdB mit Düzen Tekkal (Foto: Tobias Koch)
Foto: Tobias Koch

Düzen Tekkal weiter: Das Bleiberecht muss langfristig an der Werte Frage aufgehängt werden. Der Rechtsstaat muss das Zusammenleben mit Gesetzen, Rechten und Pflichten organisieren, es ist nicht selbsterklärend. Hierbei geht es nicht nur um die Zugewanderten, sondern auch um den Rechtsstaat selbst. Wenn wir das nicht tun, dann haben wir ein Defizit in der Rechtsanwendung und damit schwächen wir langfristig den Staat und die Gesellschaft.

Deshalb hoffe ich auf ein deutsches Einwanderungsgesetz in der kommenden Legislaturperiode. Damit würde auch die Gretchenfrage “ Wie hältst Du es mit dem Grundgesetz?“ ganz zu Beginn eines jeden Migrationsprozesses gestellt und die Antwort weder für Befragten noch für Fragenden zu einer Überraschung.

Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch