Háwar

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Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Einer der ältesten Religionsgemeinschaften der Welt droht die Vernichtung. Eine halbe Million Jesiden sind auf der Flucht vor den IS-Terroristen. Der Islamische Staat macht Jagd auf sie. Für die streng gläubigen Muslimen sind Jesiden Teufelsanbeter, die sie zwangskonvertieren oder töten müssen. Über 5.000 Jesiden sind diesem Kreuzzug auf bestialische Art zum Opfer gefallen – die Dunkelziffer ist noch viel höher. Dieser Krieg trifft auch die Jesiden in Deutschland. Viele von ihnen leben hier, während ihre Angehörigen im Nordirak oder Syrien sterben.

HÁWAR erzählt von der Reise der Jesidin Düzen Tekkal und ihrem Vater Seyhmus zurück zu ihren Wurzeln. Die Journalistin, die mit ihrer Familie ein glückliches Leben in Deutschland führt, reist zum zum ersten Mal zum Ursprung ihres Glaubens, in die jesidischen Siedlungsgebiete in den Nordirak. Dorthin, wo die Terrormiliz des islamischen Staats unfassbare Gräueltaten verübt.

Die Bilder und Propaganda-Videos der Täter kennt die ganze Welt. Dieser Dokumentarfilm zeigt die andere Seite, die noch nicht erzählt wurde: Der Genozid an den Jesiden.

Es sind Schicksale von Vätern, Müttern und Kindern, die Schreckliches erlebt haben und immer noch erleben. Sie haben die Hoffnung auf Rettung aufgegeben. Ihrem Glauben bleiben sie treu, denn das ist alles was sie noch haben – bis zu ihrem Tod. HÁWAR beweist, dass Völkermorde auch 70 Jahre nach dem Holocaust grausame Realität sind, während die Welt beinahe tatenlos zuschaut. Seit jeher bedeutet HÁWAR in der kurdischen Sprache „Hilferuf“. Heute ist dieses Wort ein Synonym für „Völkermord“.

Wenn Sie den ganzen Film „Háwar – Meine Reise in den Genozid“ sehen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an info@hawar.help. Wir stellen Ihnen den Film kostenlos zur Verfügung, freuen uns aber über eine Spende, mit der wir unsere Herzensarbeit fortführen können.