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Ein Bundespräsident, der zuhören kann

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Ein Bundespräsident, der zuhören kann

Wieder eine Gelegenheit, bei der Düzen Tekkal das Anliegen „ihrer“ Jesiden vertreten konnte: Am zweiten Tag des Bürgerfestes des Bundespräsidenten Joachim Gauck saß sie zusammen mit der UNICEF-Botschafterin Nina Ruge und Wencke Petersen von Ärzte ohne Grenzen auf dem Podium. Die drei Frauen und der Bundespräsident diskutierten, wie sich geografische, kulturelle und soziale Grenzen überwinden lassen. Düzen Tekkal war beeindruckt: „Ich habe einen Bundespräsidenten erlebt, der zuhören kann.“ Sie selbst hob in der Diskussion die Mitverantwortung der bereits ansässigen Migranten für die neu hinzukommenden Flüchtlinge hervor. „Aber es muss auch klar sein, dass diese Herausforderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.“

Der Bundespräsident hörte nicht nur zu, sondern hielt auch eine Rede. Er forderte, Probleme und Herausforderungen in der aktuellen Flüchtlingsproblematik zu erkennen und auch zu benennen. „Niemand“, so Joachim Gauck, „soll vor Aufgaben und Problemen die Augen verschließen oder die Flucht ergreifen.“ Er forderte „entschlossenes Handeln“. Handeln will auch der Verein „Háwar“, den Düzen Tekkal gegründet hat. „Háwar heißt auf jesidisch Hilfe. Wir versuchen, der jesidischen Bevölkerung zu helfen. Dazu brauchen wir die Hilfe von möglichst vielen Menschen.“

Hier gibt es einen Bericht über das Bürgerfest des Bundespräsidenten.
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2015/09/150911-Buergerfest-2015.html